USA Westküste
Dein 3 Wochen Reiseguide
Von Salzwüste, roten Felsen und endlosen Strassen. All das und vieles mehr erwartet dich hier.
Zion Nationalpark – Bryce Canyon Nationalpark – Page – Grand Canyon Nationalpark – Joshua Tree Nationalpark – Los Angeles – Palm Springs – Las Vegas – Death Valley Nationalpark
Zion National Park
Naturwunder und Abenteuer
Zion National Park – Naturwunder & Abenteuer
Der Zion National Park zählt zu unseren absoluten Highlights – Die Farben der Felsen, die abwechslungsreiche Landschaft und die Tierwelt machen den Park einzigartig. Besonders die Wanderungen sind hier ein absolutes Highlight! Für uns gehört der Park definitiv zu den beeindruckendsten Orten den USA.
Die besten Wanderungen im Zion National Park
The Narrows – Die bislang schönste Wanderung für uns! Für Abenteuerlustige eine perfekte Alternative zu Angels Landing, wenn man Höhenangst hat. Hier watet man durch den Virgin River, umgeben von hohen Canyonwänden – ein echtes Abenteuer!
• Kayenta Trail & Emerald Pools – Eine entspannte Wanderung mit mehreren Wasserfällen. Die Emerald Pools haben uns persönlich nicht so beeindruckt, aber die Strecke dorthin ist dennoch schön.
• Pa’rus Trail – Eine einfache, entspannte Wanderung mit toller Aussicht, perfekt für einen gemütlichen Spaziergang.
• Canyon Overlook Trail – Eine kurze, aber spektakuläre Wanderung mit atemberaubendem Blick über den Zion Canyon. Ideal für einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang!
• Sand Bench Trail – Eine weniger bekannte Wanderung, die durch weichen Sand führt. Die Pflanzenwelt war hier besonders schön, ganz anders als in anderen Teilen des Parks.
• Watchman Trail – Diese Wanderung haben wir leider nicht geschafft, aber sie steht definitiv noch auf unserer Liste.
The Narrows
Wasserwanderung
Kayenta Trail
Parus Trail
Canyon Overlook Trail
Sandbench Trail
Unser Aufenthalt im Zion Wildflower Camp
Wir haben außerhalb des Parks im Zion Wildflower Camp übernachtet – und geliebt! Die Entfernung war perfekt: nah genug für frühe Starts, aber weit genug, um dem Trubel zu entkommen. Morgens im sanften Licht Richtung Park zu fahren war schon ein Erlebnis für sich. Ein Stopp im Canyon Café lohnt sich: Hier gibt es guten Kaffee und leckere Avocado-Bagels, die auch als Mittagessen perfekt sind. Preislich fair und richtig lecker!
Zion Wildflower Resort
Wichtige Hinweise für den Park und praktische Tipps für deinen Besuch
- Nationalpark Pass: Besorge dir im Visitor Center einen Nationalpark Pass zu besorgen! Es ist eine wundervolle Möglichkeit, in jedem Park einen Stempel und Sticker zu sammeln – eine schöne Erinnerung, die dich an all die einzigartigen Erlebnisse erinnert. Viele Nationalparks bieten sogar personalisierte Stempel an. Es ist ein kleines Highlight, das deinen Roadtrip noch einzigartiger macht!
- Auto & Shuttlebus: Innerhalb des Parks darf man zwischen März und November nicht selbst fahren. Ein Shuttlebus verbindet alle wichtigen Punkte – früh da sein für Parkplätze! Wir waren im Oktober zwischen 7 und 8 Uhr da und hatten nie Probleme.
- Fahrräder als Alternative: Eine geniale Möglichkeit, den Park noch intensiver zu erleben! Wir haben es an einem Tag ausprobiert und fanden es absolut empfehlenswert. Man fährt zwar auf der Busstrecke, aber das hat uns nicht gestört.
Reiseplanung
• Empfohlene Aufenthaltsdauer: Mindestens 3 Nächte, um die Highlights entspannt zu erleben. Wer noch mehr wandern möchte, kann leicht 4–5 Nächte einplanen.
• Beste Reisezeit: Frühling und Herbst (April–Mai & September–Oktober) sind ideal. Der Sommer ist sehr heiß, im Winter sind einige Trails gesperrt.
• Übernachtung: Unser Tipp: Zion Wildflower Camp – super Lage & tolles Glamping-Erlebnis.
• Verpflegung: Guter Kaffee & Avocado-Bagels im Canyon Café – perfekt für unterwegs.
Die Farben und die Tierwelt im Zion National Park sind atemberaubend, besonders in den Morgen- und Abendstunden. Wir würden definitiv mindestens drei Nächte einplanen, um den Park entspannt zu erkunden und nichts zu verpassen. Die Mischung aus spektakulären Aussichten, abenteuerlichen Wanderungen und entspannten Momenten macht Zion für uns zu einem ganz besonderen Ort. Wenn du die Natur liebst, wirst du ihn genauso genauso lieben wie wir!
Bryce Canyon National Park
Ein Farbenmeer aus Hoodoos
Bryce Canyon National Park – Magische Hoodoos und beeindruckende Farben
Bryce Canyon ist zwar kleiner und weniger bekannt als Zion, aber für uns nicht weniger beeindruckend. Die leuchtenden Rot- und Orangetöne und die außergewöhnlichen Felsformationen machen den Park zu einem besonderen Erlebnis. Besonders beeindruckend sind die Hoodoos – bizarre Felsnadeln, die durch Erosion entstanden sind und dem Canyon seine unverwechselbare Landschaft verleihen.
Die besten Wanderungen
- Navajo Loop & Queens Garden Trail
Die perfekte Kombination. Der Navajo Loop führt mitten durch die Hoodoos und vorbei an engen Schluchten wie Wall Street, einer beeindruckenden Passage mit hohen Felswänden. Der Queens Garden Trail ergänzt die Runde mit spektakulären Ausblicken. Für uns die beste Wanderung, um in die Welt der Hoodoos einzutauchen. - Mossy Cave Trail
Eine kurze, entspannte Wanderung zu einem kleinen Wasserfall. Besonders schön im Frühling und Herbst, wenn das Wasser stärker fließt. Eine eher untypische Bryce-Wanderung, die sich lohnt, wenn man eine Abwechslung und Abkühlung sucht. - Fairyland Loop
Weniger frequentiert und absolut beeindruckend. Diese längere Wanderung führt durch abgelegenere Bereiche des Parks und bietet unglaubliche Blicke auf die Hoodoos. Perfekt für alle, die Bryce intensiver erleben wollen. - Peekaboo Loop
Ein anspruchsvollerer Trail mit atemberaubenden Felsformationen. Besonders die Balance zwischen Anstiegen und Ausblicken macht diese Wanderung zu einer der schönsten im Park.
Die besten Aussichtspunkte
- Sunrise & Sunset Point – Perfekt, um die Farben des Bryce Canyons in ihrer ganzen Intensität zu erleben.
- Bryce Point – Einer der spektakulärsten Weitblicke über das Amphitheater.
- Inspiration Point – die beste Sicht auf die Hoodoos und das weite Tal.
Sunset Point
Amphitheater
Mossy Cave Waterfall
Navajo Loop Trail
Sunrise Point
Stargazing im Bryce Canyon National Park
Bryce gehört zu den besten Orten für Sternenbeobachtung in den USA. Dank der hohen Lage und der extrem geringen Lichtverschmutzung sieht man hier unzählige Sterne und eine unfassbar klare Milchstraße. Wir haben noch nie einen beeindruckenderen Sternenhimmel gesehen – ein echtes Highlight. Mehr dazu findest du in einem separaten Beitrag.
Reiseplanung
Aufenthaltsdauer: Der Bryce Canyon Nationalpark ist relativ kompakt, sodass viele Besucher einen Tag für den Park einplanen. Natürlich hängt die Dauer von den geplanten Wanderungen ab. Wer mehrere Trails und Aussichtspunkte erkunden möchte, kann durchaus zwei Tage einplanen. Wir selbst haben eine Nacht eingeplant und den Park an zwei Tagen besucht. Das war aus unserer Sicht absolut ausreichend und eine tolle Erfahrung, insbesondere wenn man sich auf einige Highlights konzentriert.
Beste Reisezeit: Frühling und Herbst (April–Mai & September–Oktober) sind ideal. Der Sommer kann sehr heiß werden. Im späten Frühling oder im frühen Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Menschenmengen etwas geringer sind kann man den Park am besten geniessen. Der Winter hingegen bietet eine ganz besondere Atmosphäre mit Schneedecken, jedoch können einige Wanderwege unzugänglich sein.
Übernachtung: Unser Tipp: Viele kleinere Hotels und AirBnBs außerhalb des Parks bieten gute Übernachtungsmöglichkeiten – unbedingt frühzeitig buchen. Wir haben in einem gemütlichen AirBnB geschlafen, das etwa 30 Minuten vom Park entfernt lag. Im Nachhinein würden wir etwas näher am Park schlafen.
Page, Arizona
Die Mischung aus dem tiefblauen Lake Powell, beeindruckenden Canyons und dem spektakulären Horseshoe Bend
Page – Tiefblauer Lake Powell, beeindruckende Canyons und spektakulärer Horseshoe Bend
Vom Bryce Canyon aus geht es südlich in Richtung Arizona, in die Kleinstadt Page, die umgeben ist von einigen landschaftlichen Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir haben hier drei Nächte verbracht, um alles entspannt erleben zu können und auch die Erlebnisse aus den vorherigen Tagen zu verarbeiten. Die Fahrt von Bryce Canyon nach Page beträgt etwa 2,5 Stunden und führt durch die weite Wüstenlandschaft, die einen ersten Eindruck von der natürlichen Schönheit der Region gibt.
Must-Sees der Region
Horseshoe Bend: Ein absolutes Highlight! Am besten besucht man den Aussichtspunkt früh morgens, besonders im Oktober, wenn das Licht perfekt ist und der Besuch noch nicht so überlaufen. Abends zum Sonnenuntergang ist es ebenfalls atemberaubend, allerdings ist deutlich mehr los. Über einen kurzen Wanderweg gelangt man zum Aussichtspunkt. Obwohl es sehr touristisch ist, lohnt sich der Ausblick dennoch absolut. Besonders wenn man ein Stück weiter vom zentralen Aussichtspunkt läuft, findet man ruhigere Ecken mit ebenso schönen Ausblicken und weniger Menschen.
Lake Powell: Der Lake Powell ist ein weiteres Highlight und besonders schön ist der Bereich am Lone Rock. Hier kann man schwimmen gehen und sich eine erfrischende Auszeit gönnen. Je nach geeignetem Terrain kann man sogar mit dem Auto direkt ans Wasser fahren und den Ausblick gemütlich mit einem Picknick genießen – eine tolle Möglichkeit, den Tag zu verbringen.
Antelope Canyon: Dieser ikonische Canyon zieht viele Touristen an, aber wir haben uns für eine weniger bekannte Alternative entschieden: Den Canyon X. Diese Tour punktet mit kleineren Gruppen und einem persönlicheren Erlebnis. Dies war aus unserer Sicht die beste Entscheidung überhaupt – Für detaillierte Infos und Planung beachte den separaten Blogbeitrag hierzu.
Lake Powell
Lone Rock
Horseshoe Bend
Canyon X
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Wir waren im Oktober dort, und die Temperaturen waren noch sehr warm, aber je nach Jahreszeit sollte man sich auf heiße Sommermonate oder kalte Winterabende einstellen. Frühling und Herbst sind generell die besten Zeiten, um diese Region zu besuchen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Zwei Nachte sind ausreichend, wenn man nur die Highlights sehen mochte. Wir haben den Stopp jedoch entspannt geniessen wollen, sodass wir drei Nachte ideal finden.
- Unterkünfte: Unser AirBnB in Page war absolut beeindruckend! Klein, aber fein – perfekt für unseren Aufenthalt. Die Gastgeberin war super nett und hat uns mit vielen hilfreichen Tipps versorgt. Die Unterkunft war liebevoll eingerichtet und passte perfekt zur Umgebung. Das Bett war besonders bequem und wir waren positiv überrascht, denn es war sogar größer als auf den Fotos zu erwarten war. Ein wirklich gemütlicher Rückzugsort nach einem ereignisreichen Tag!
Praktische Tipps für deinen Besuch
- Parken: Das Parken am Horseshoe Bend kostet 10 Dollar. Da es nur begrenzte Parkmöglichkeiten gibt, kann es während der Hauptreisezeiten schnell voll werden. Kommt früh, um einen Platz zu bekommen. Leider gibt es umliegend keine anderen Parkmöglichkeiten.
- Zeitverschiebung: Beachte, dass es eine Stunde Zeitverschiebung von Utah nach Arizona gibt. Die Grenze verläuft entlang des Colorado River, in der Nähe von Lake Powell.
- Ikonische Schilder: Plane einen kurzen Halt an den bekannten Schildern von Arizona und Utah ein. Diese liegen nur wenige Meter auseinander.
- Beste Zeit für Fotos: Für das perfekte Bild vom Horseshoe Bend empfiehlt es sich, früh am Morgen zu kommen, wenn das Licht weicher ist und weniger Menschen unterwegs sind. Fotos zum Sonnenuntergang sind ebenso spektakulär, aber aufgrund des Gegenlichts fanden wir es deutlich schwieriger.
- Lone Rock: Wenn du den Lake Powell besuchst, vergiss nicht, nach Lone Rock zu fahren. Es ist der ideale Ort, um sich zu entspannen und die Aussicht zu genießen, und es gibt wenige Orte, die besser geeignet sind, um eine Pause zu machen und die Natur zu genießen. Wenn genügend Zeit ist plane eine Kanufahrt ein.
Grand Canyon Nationalpark
Endlose Weite und tiefe Schluchten
Grand Canyon Nationalpark – Ein Naturwunder aus Stein und Zeit
Von Page aus sind wir etwa zwei Stunden zum Grand Canyon nach weiter nach Arizona gefahren, wo man sowohl den South Rim als auch den North Rim besuchen kann. Für den ersten Besuch ist der South Rim jedoch die beste Wahl – er ist leichter erreichbar und bietet die bekanntesten Aussichtspunkte.
Wusstest du, dass nur etwa 1 % der Besucher bis zum Colorado River hinabwandern und nur 5 % überhaupt den Abstieg beginnen? Die meisten erleben den Grand Canyon nur von oben – und auch das ist schon beeindruckend genug. Uns hat der Grand Canyon unglaublich positiv überrascht, denn erst wenn man direkt davorsteht, wird einem die schiere Weite und Tiefe dieses Naturwunders wirklich bewusst. Wir waren absolut beeindruckt und würden jedem empfehlen, diesen Ort einmal im Leben gesehen zu haben. Entlang des South Rim zu wandern und immer wieder neue Perspektiven auf die endlosen Schluchten zu bekommen, war ein unvergessliches Erlebnis.
Die besten Wanderungen
- Bright Angel Trail (Mittel bis Schwer) Einer der bekanntesten Trails, der direkt vom Grand Canyon Village aus startet. Er führt in Serpentinen hinab in den Canyon und bietet mehrere Wendepunkte, je nach Kondition. Der Weg zurück ist steil und herausfordernd.
- South Kaibab Trail bis Ooh Aah Point (Mittel) Ein kurzer, aber spektakulärer Trail mit atemberaubenden Ausblicken. Der Abstieg ist einfach, aber der Rückweg hat es in sich – besonders bei heißem Wetter.
- Rim Trail (Leicht) Perfekt für alle, die lieber oben bleiben möchten. Der Weg führt entlang des Canyon-Rands und bietet fantastische Aussichtspunkte. Viele Abschnitte sind gepflastert und barrierefrei.
- Hike to Skeleton Point (Schwer) Eine Verlängerung des South Kaibab Trails für erfahrene Wanderer. Von hier aus kann man bereits den Colorado River sehen, der Aufstieg ist jedoch anspruchsvoll.
- Grandview Trail (Sehr Schwer) Ein weniger frequentierter, aber extrem steiler und schwieriger Trail. Er bietet grandiose Ausblicke, ist aber nicht für Anfänger geeignet, da er unbefestigt und anspruchsvoll ist.
Wir haben den Abstieg über den Kaibab Trail gewagt und sind bis zum Ooh Aah Point hinunter gewandert – und es hat sich absolut gelohnt! Auf dem Weg verändert sich die Landschaft immer wieder, und die Aussicht wird mit jeder Kehre spektakulärer. Der Abstieg ist auch für weniger geübte Wanderer gut machbar, doch der eigentliche Herausforderung wartet auf dem Rückweg: Der steile Aufstieg erfordert einiges an Kraft, besonders in der Hitze. Trotzdem würden wir die Wanderung jederzeit wieder machen – der Blick in die Tiefe des Canyons ist einfach unvergesslich. Besonders schön ist der Ooh Aah Point auch bei Sonnenaufgang.
South Rim Trail
Entlang der Klippen
South Kaibab Trail
Ooh Aah Point
Die schönsten Spots für Sonnenaufgang & Sonnenuntergang am Grand Canyon
Sonnenaufgang:
- Yaki Point – Einer der besten Aussichtspunkte für den Sonnenaufgang, da er nur mit dem Shuttlebus erreichbar ist und somit weniger überlaufen ist. Der Blick auf die ersten Sonnenstrahlen, die den Canyon in warmes Licht tauchen, ist atemberaubend.
- Mather Point – Leicht zugänglich und besonders beeindruckend am Morgen, wenn die Felsen in sanften Pastelltönen leuchten. Da er nahe am Besucherzentrum liegt, ist er allerdings oft gut besucht.
- Desert View Watchtower – Etwas weiter entfernt, aber perfekt für einen Sonnenaufgang mit Blick auf den Colorado River und das ikonische Steinturm-Panorama.
Geheimtipp: Shoshone Point – Wenn du den Sonnenaufgang am Grand Canyon abseits der Menschenmassen genießen möchtest, ist Shoshone Point die perfekte Wahl. Dieser wenig bekannte Aussichtspunkt ist nur über eine etwa 20-minütige, einfache Wanderung erreichbar und bietet eine atemberaubende Aussicht über den Canyon. Da er nicht mit dem Shuttlebus angefahren wird, bleibt er selbst zu den beliebten Tageszeiten erstaunlich ruhig. Besonders beeindruckend ist die ungestörte Weitsicht, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Felsen in goldene und orangefarbene Töne tauchen. Es ist ein wirklich magischer Ort für alle, die den Grand Canyon in völliger Stille erleben möchten!
Sonnenuntergang:
- Hopi Point – Der wohl beliebteste Spot für den Sonnenuntergang. Hier genießt du eine spektakuläre Weitsicht und kannst beobachten, wie sich die Farben des Canyons mit jeder Minute verändern.
- Mohave Point – Eine großartige Alternative zu Hopi Point, mit ebenso beeindruckenden Ausblicken und weniger Menschen. Besonders schön: Der Blick auf den Colorado River im Abendlicht.
- Lipan Point – Perfekt für alle, die eine ruhigere Atmosphäre suchen. Hier hast du eine tolle Sicht auf die tiefen Schluchten und kannst den Sonnenuntergang entspannt genießen.
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Die ideale Zeit für einen Besuch am Grand Canyon ist Frühling (April–Mai) und Herbst (September–Oktober). Die Temperaturen sind angenehm, und die Wanderwege gut begehbar. Im Sommer kann es sehr heiß werden, während einige Trails im Winter aufgrund von Schnee gesperrt sein können.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Hängt absolut von den Aktivitäten ab. Mindestens zwei bis drei Nächte, um die beeindruckenden Aussichtspunkte und Wanderungen in Ruhe genießen zu können. Wer tiefer in den Canyon eintauchen oder zusätzliche Aktivitäten wie eine Rafting-Tour unternehmen möchte, kann leicht vier bis fünf Nächte einplanen. Für diejenigen die nur einen Sonnenaufgang sehen möchten reicht eine Nacht absolut.
- Unterkünfte: Wir haben zwei Nächte im Under Canvas verbracht, etwa 30 Minuten vom Parkeingang entfernt – für uns genau die richtige Wahl! Das Glamping-Erlebnis war einzigartig und hat sich absolut gelohnt. Abseits der Straßen hatten wir einen beeindruckenden Sternenhimmel. Mehr hierzu im separaten Glamping Beitrag.
Wer lieber näher am Park bleiben möchte, findet am South Rim selbst verschiedene Unterkünfte – ideal für alle, die direkt im Nationalpark übernachten möchten, um noch früher zu den besten Aussichtspunkten zu gelangen.
Wichtige Hinweise für den Park und praktische Tipps für deinen Besuch
- Wasser, Wasser, Wasser: Auch im Herbst kann es im Canyon richtig warm werden, also vergiss nicht, genug Wasser mitzunehmen. Besonders bei längeren Wanderungen ist es wichtig, immer ausreichend zu trinken und es gibt nur wenige Wasserquellen auf den Wanderwegen.
- Temperaturunterschiede beachten: Auf dem Rim kann es angenehm kühl sein, aber im Canyon selbst wird es schnell viel heißer. Die Temperaturen können besonders in den Sommermonaten schnell über 40°C steigen. Sei also auf alles vorbereitet!
- Achtsam beim Wandern Jahr unterschätzen viele Besucher die Anstrengung des Rückwegs. Besonders der Abstieg ist trügerisch – was leicht erscheint, kann auf dem Rückweg extrem fordernd sein.
- Früh starten: Wenn du die Wanderungen und Aussichtspunkte ganz in Ruhe genießen möchtest, ist es super, früh aufzubrechen. So vermeidest du nicht nur die Mittagshitze, sondern kannst auch die Magie des Morgens erleben, wenn der Canyon noch in sanftes Licht getaucht ist.
- Sicherheit geht vor: Der Grand Canyon ist unglaublich schön, aber auch gefährlich. Es gibt immer wieder Unfälle, weil Leute unachtsam werden. Bleib deshalb immer auf den markierten Wegen und sei vorsichtig, besonders am Rand des Canyons.
- Snacks nicht vergessen: Besonders bei den Wanderungen solltest du ein paar Snacks dabeihaben. Es gibt nicht überall Verpflegungsmöglichkeiten, und ein kleiner Energieschub zwischendurch kann Wunder wirken.
- Respektiere die Natur: Der Grand Canyon ist ein wahres Naturwunder, also achte darauf, ihn zu respektieren. Bleib auf den Wegen, lass keinen Müll zurück und sei vorsichtig, besonders bei den Tieren. Übrigens: Die Eichhörnchen sind echt die besten Diebe – also pass gut auf dein Essen auf!
- Shuttlebus nutzen: Wenn du es lieber bequem magst, kannst du das praktische Shuttlebus-System nutzen, das dich zu den schönsten Aussichtspunkten bringt, ohne dir Gedanken um das Parken machen zu müssen. Wir selbst haben es nicht genutzt, weil wir flexibler sein wollten – je früher man losfährt desto eher bekommt man einen Parkplatz an den einzelnen Stationen.
Mit diesen Tipps wird dein Besuch im Grand Canyon unvergesslich – und sicher. Die Weite, die unvorstellbare Tiefe und die unglaublichen Farben des Canyons hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ob du nun wandern, die Aussicht genießen oder einfach die Stille auf dich wirken lassen möchtest – der Grand Canyon ist ein Muss.
Joshua Tree National Park
Cowboy Vibes, Wüstenlicht und Kaktus Giganten
Joshua Tree National Park – Wüstenzauber im Cowboy – Style
Der Joshua Tree Nationalpark war die längste Strecke unseres Roadtrips und führte uns nach Kalifornien. Die Fahrt von etwa 5,5 Stunden vom Grand Canyon war absolut beeindruckend, auch wenn wir gefühlt stundenlang durch endlose Weiten fuhren. Doch genau das machte die Reise so besonders: die Landschaft änderte sich ständig, von weiten, offenen Ebenen bis hin zu beeindruckenden Felsformationen. Ein Muss auf dem Weg war ein Halt am ikonischen Roy’s Motel in Amboy, einem tollen Fotospot an der legendären Route 66. Hier wurde der Kultfilm „Kill Bill“ gedreht, und der Ort strahlt einen nostalgischen Charme aus.
Im Joshua Tree Nationalpark selbst, wurden wir von der Wüstenatmosphäre des Parks und seinem einzigartigen Licht verzaubert. Die Landschaft und die charakteristischen Joshua Bäume haben wirklich eine ganz besondere Magie. Doch auch die kleine Stadt Joshua Tree selbst hat viel zu bieten – sie versprüht einfach Cowboy Vibes. In den vielen kleinen Vintage-Läden, den gemütlichen Cafés und den Ranch-Live-Musik-Pubs fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Der Park und die Stadt haben uns eine willkommene Abwechslung zu den zuvor besuchten Parks geboten und uns mit ihrer einzigartigen Atmosphäre begeistert.
Unsere Must-Sees und Wanderungen
- Hidden Valley Trail – Eine kurze, einfache Wanderung (1,6 km), die durch ein wunderschönes Tal führt und fantastische Ausblicke auf die Felsen und das Wüstenland bietet. Ideal für Anfänger und Familien.
- Ryan Mountain Trail – Eine mittelschwere Wanderung (5,6 km), die dich auf den höchsten Punkt des Parks führt. Von dort hast du einen atemberaubenden Panoramablick auf die Wüste und die umliegenden Berge.
- Cholla Cactus Garden Trail – Ein malerischer Kaktusgarten, der mit den charakteristischen Cholla-Kakteen bedeckt ist. Besonders schön, wenn das Licht den Garten in goldenes Licht taucht. kurzer (0,8 km) Spaziergang durch einen der größten Cholla-Kaktus-Gärten im Park. Besonders beeindruckend bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, wenn das Licht die Kakteen zum Leuchten bringt. Sie sehen aus wie Teddys aber Vorsicht sie sind sehr stachelig.
- Arch Rock Trail – Eine einfache Wanderung (1,6 km), die dich zu einer beeindruckenden Felsenformation führt. Die Felsen sind in allen Farben, die die Wüste zu bieten hat, und der Weg ist ein wahrer Genuss für Naturliebhaber.
- Keys View – Haben wir leider nicht gemacht aber von hier aus hast du einen spektakulären Blick auf das Coachella Valley und das Salton Sea. An klaren Tagen kannst du sogar bis nach Mexiko sehen.
- Skull Rock – Eine markante Felsformation, die aussieht wie ein riesiger Schädelfelsen. Ein einzigartiger Fotospot, der besonders in den frühen Morgenstunden beeindruckend wirkt.
- Joshua Trees – Die ikonischen Bäume, die dem Park seinen Namen geben, sind an verschiedenen Stellen im Park zu finden. Besonders schön bei Sonnenauf- und -untergang, wenn das Licht ihre bizarre Form betont.
Unser absoluter Favorit war definitiv der Arch Rock Trail am Abend. Das warme Wüstenlicht tauchte die Felsen in eine ganz besondere Atmosphäre. Aber auch der Kaktusgarten hat uns völlig verzaubert – die Cholla-Kakteen in der Dämmerung waren einfach ein Highlight. Die Kakteen dort erinnerten uns an Teddybären, nur dass sie leider ziemlich stachelig waren. Ihre weiche, flauschige Erscheinung täuschte ein wenig über ihre scharfen Stacheln hinweg. Natürlich dürfen die Joshua Trees nicht unerwähnt bleiben, deren einzigartige Form in der Wüste einfach magisch wirkt.
Hidden Valley Trail
Joshua Tree Giganten
Arch Rock Trail
Cholla Cactus Garden
Maso Menos Cafe
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Die ideale Zeit für einen Besuch im Joshua Tree Nationalpark ist im Frühling, von März bis Mai. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm und die Wanderungen gut machbar. Wir waren im Oktober dort, und es war tagsüber immer noch sehr heiß, was für uns aber in Ordnung war. Trotzdem würden wir besonders den Frühling emphelen, um die einzigartige Wüstenlandschaft zu genießen, da die Temperaturen dann milder und angenehmer sind.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Für einen Besuch im Joshua Tree Nationalpark empfehlen wir, zwei Nächte einzuplanen. So hast du genügend Zeit, die wichtigsten Highlights des Parks zu erkunden, einige Wanderungen zu unternehmen und die besondere Atmosphäre der Wüste zu genießen. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du auch die Umgebung und die charmante Stadt Joshua Tree mit ihren Vintage-Läden und Cafés in Ruhe entdecken. Für uns waren 3 Nächte ideal, um die Atmosphäre entspannter zu geniessen nach der langen Fahrt.
- Unterkünfte: Wir haben drei Nächte in einem wunderschönen AirBnB in der Wüste verbracht, nur 10 Minuten von Joshua Tree entfernt. Die Unterkunft war riesig und strahlte die perfekten Wüsten- und Cowboy Vibes aus. Mit einer gemütlichen Hängematte, einem charmanten Interieur und einer traumhaften Außenterrasse, die mit einem Jacuzzi zum Entspannen einlud, war es der ideale Ort, um die Ruhe der Wüste zu genießen und den Sternenhimmel über uns zu bewundern. Ein echtes Highlight unseres Aufenthalts!
Geheimtipps für Joshua Tree
- Maso Mesa Café, ein charmantes Café, das für seine leckeren Frühstücke, eine gemütliche Atmosphäre und einer tollen Patio bekannt ist. Hier kann man sich wunderbar stärken, bevor man die eindrucksvolle Landschaft des Parks erkundet
- Am Abend ist das Joshua Tree Saloon der perfekte Ort, um sich bei Live-Musik zu entspannen. Die Stimmung dort ist einfach einzigartig, besonders wenn die Lichter der Stadt und die Beleuchtung des Pubs eine besondere Atmosphäre schaffen.
- Wenn du nach einer besonderen Möglichkeit suchst, deinen Aufenthalt zu noch magischer zu machen, empfehlen wir, die Möglichkeit zu nutzen ein Air BnB in der Wüste zu buchen. Es gibt viele einzigartige Unterkünfte bei Joshua Tree, die dich noch näher an der magischen Atmosphäre der Wüste und der Cowboy-Vibes des Ortes erleben lassen. Oft sind diese nur max. 15-20 Minuten vom Parkeingang entfernt.
Los Angeles
Zwischen Meeresbrise, Hollywood Glamour und städtischer Energie
Los Angeles – Stadt der Engel
Weiter geht es Richtung Großstadt nach Los Angeles – hier taucht man richtig in das kalifornische Lebensgefühl ein. Überall Palmen, die das typisch warme, sonnige Flair verbreiten, und der entspannte Vibe, der die Stadt ausstrahlt, sind unverkennbar. Die Fahrt von Joshua Tree Nationalpark nach Los Angeles dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden, was eine angenehme Zeit ist, um von der ruhigen Wüste in die pulsierende Metropole zu wechseln.
Must – Sees
- Santa Monica Pier: Ein Ort, der besonders bei Nacht mit seinen leuchtenden Lichtern und dem Zuckerrausch von Riesenrad und Fahrgeschäften eine ganz besondere Atmosphäre abseits der Innenstadt versprüht.
- Hollywood Sign: Auch wenn es sehr touristisch ist, ist das Foto vor dem berühmten Hollywood Sign ein Muss. Das Ergebnis ist definitiv cool, auch wenn der Weg dorthin manchmal etwas überlaufen ist.
- Griffith Observatory: Eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Hollywood Sign. Wenn du nicht ins Observatorium gehen möchtest, solltest du früh morgens hin oder den Weg hinauf zu Fuß gehen, um die Parkgebühren zu vermeiden.
- Museum of Art: Das Los Angeles County Museum of Art ist eines der bekanntesten Museen der Stadt.
- Rodeo Drive: Ein echtes Kalifornien-Erlebnis, auch wenn du nichts kaufen willst. Der berühmte Einkaufsboulevard mit seinen luxuriösen Geschäften sollte man mal gesehen haben.
- Hollywood Hills & Beverly Hills: Eine Fahrt durch diese schicken Viertel, um die riesigen Villen, die Palmenallee und schönen Straßen zu bewundern – das pure Beverly Hills Feeling.
- Malibu: Leider hatten wir nicht genug Zeit, um Malibu zu besuchen, aber der Ort ist bekannt für seine Strände und exklusiven Atmosphäre.
- The Grove: Ein tolles Einkaufszentrum im Freien, das mit seinem schönen Ambiente besticht. Besonders der Farmers Market ist ein Highlight – hier haben wir die beste Trüffelpasta gegessen.
- Venice Beach: Der Vibe hier soll super sein, mit vielen Skateboardern und einer coolen Atmosphäre. Ein besonderes Flair das man sich nicht entgehen lassen sollte.
- Walk of Fame: Ehrlich gesagt war der Walk of Fame etwas enttäuschend – das Viertel ist leider ziemlich heruntergekommen und voller Obdachloser. Wir haben uns dort nicht wirklich sicher gefühlt und waren nur fünf Minuten da, um die Sterne zumindest mal gesehen zu haben. Für diesen Ort müsst ihr nicht viel zeit einplanen.
Griffith Observatory
Original Farmers Market
Palm Avenue Beverly Hills
Santa Monica Pier
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Die beste Reisezeit für Los Angeles hängt davon ab, was du vorhast. Wenn du ins Meer möchtest, sind die Sommermonate von Juni bis September ideal, da das Wasser dann angenehm warm ist. Allerdings ist das auch die Hauptsaison mit vielen Touristen. Wer es ruhiger mag, sollte den Frühling (März bis Mai) oder den Herbst (September bis November) in Betracht ziehen – das Wetter ist dann noch immer angenehm warm, aber die Strände und Sehenswürdigkeiten sind weniger überlaufen.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Zwei bis drei Nächte sind eine gute Aufenthaltsdauer, je nachdem, wie viel du sehen möchtest. Wir hätten auch eine Nacht länger bleiben können, um wirklich alles in Ruhe zu erleben.
- Unterkünfte: Wir haben in einem Airbnb in Downtown übernachtet – die Wohnung war riesig, mit einem tollen Blick auf die Skyline. Allerdings war das Viertel selbst nicht besonders sicher. Das war uns vorher bewusst, aber da das Gebäude stark gesichert war und die Unterkunft verhältnismäßig günstig, haben wir uns trotzdem dafür entschieden.
Wenn du eine sichere und saubere Gegend suchst, gibt es bessere Alternativen, darunter:
West Hollywood – jung, lebendig, zentral gelegen und sicher
Santa Monica – perfekt, wenn du nah am Strand sein möchtest
Beverly Hills – gehobene, luxuriöse Gegend mit exklusiven Unterkünften
Pasadena – etwas außerhalb, aber entspannt und charmant
Diese Stadtteile bieten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine angenehmere Atmosphäre für den Aufenthalt in Los Angeles.
Geheimtipps
Pizzana – ein kleines, charmantes Restaurant, versteckt in West Hollywood. Mit nur wenigen Plätzen, aber einer unglaublich gemütlichen Atmosphäre ist es ein absoluter Geheimtipp. Hier gibt es das beste italienische Essen, das wir je gegessen haben – und das zu absolut fairen Preisen. Ein Muss für alle, die Pizza und Pasta lieben!
Farmers Market – Pasta Corner – Wer den berühmten Farmers Market besucht, sollte unbedingt bei Pasta Corner vorbeischauen. Hier gibt es hausgemachte Pasta, die frisch vor den Augen zubereitet wird. Die Trüffelnudeln waren ein absoluter Traum.
Griffith Observatory – Parken – Ab 11 Uhr, wenn das Observatorium öffnet, kostet das Parken oben. Wer nur für den Ausblick auf die Stadt kommt, sollte früher anreisen, um noch kostenlos parken zu können. Alternativ lohnt es sich, die umliegenden Wanderwege zu nutzen – so verbindet man den Besuch direkt mit einem schönen Hike durch die Hügel von Los Angeles.
Praktische Tipps
Verkehr: Vermeide die Hauptverkehrszeiten, wenn möglich. Der Verkehr kann hier sehr zäh werden, besonders während der morgendlichen und abendlichen Rush Hour. Falls du es etwas entspannter angehen möchtest, kannst du auch die Metro nutzen, um schneller durch die Stadt zu kommen. Wir selbst sind mit dem Auto unterwegs gewesen und haben einfach immer eine halbe bis dreiviertel Stunde mehr Zeit eingeplant, um sicherzustellen, dass wir pünktlich ankommen.
L.A. ist mehr als Hollywood: Los Angeles hat so viele weitere Seiten zu bieten als nur die touristischen Highlights wie das Walk of Fame oder das Hollywood Sign. Geh in die Natur, genieße die Strände, besuche unbekanntere Stadtteile oder nutze die Gelegenheit, einige der atemberaubenden Wanderungen in der Nähe der Stadt zu machen, wie im Runyon Canyon oder dem Griffith Park.
Palm Springs
Wüstenstadt, Palmenmeer und Retro – Chic
Palm Springs – Mekka fuer Sonnenanbeter, Vintage Fans und luxuriöse Resorts
Nach all den aufregenden Wanderungen, Nationalparks und Erlebnissen war es Zeit für eine kleine Verschnaufpause – und dafür gibt es kaum einen besseren Ort als Palm Springs. Nach etwa 2 Stunden Fahrt von Los Angeles taucht man in eine völlig andere Welt ein: eine Mischung aus Retro-Charme, Wüstenlandschaft und Luxus-Entspannung. Die Stadt ist bekannt für ihre ikonischen Mid-Century-Modern-Häuser, Palmen gesäumten Straßen, stylishen Boutique-Hotels und traumhaften Pools, die perfekt zum Relaxen einladen. Genau das hatten wir uns hier vorgenommen – ein paar Tage einfach nur genießen, am Pool entspannen und das besondere Flair dieser Wüstenoase auf uns wirken lassen.
Geheimtipps
- Indian Canyons – Wunderschöne Wanderungen durch grüne Oasen mit Palmen, kleinen Bächen und beeindruckenden Felsformationen. Besonders der Andreas Canyon bietet eine traumhafte Kulisse
- Shop(pe) Ice Cream – Direkt neben dem Holiday House Hotel gibt es hier nicht nur superleckeres Eis, sondern auch coole kleine Mitbringsel wie Postkarten, Art Prints und Design-Accessoires.
- Ernest Coffee – Ein gemütliches Café mit tollem Ambiente und fantastischem Kaffee – perfekt für einen entspannten Start in den Tag.
- Moorten Botanical Garden – Ein kleiner, aber wunderschöner botanischer Garten mit unzähligen Kakteen und Wüstenpflanzen – perfekt für einen kurzen, entspannten Spaziergang.
- Desert Hills Premium Outlets – Auf dem Weg zwischen Los Angeles und Palm Springs liegt dieses riesige Outlet-Center mit vielen Luxusmarken. Wer Lust auf Designer-Schnäppchen hat, sollte hier einen Abstecher machen.
Aufenthalt im Arrive Palm Springs – unsere Rückzugsort Oase
Dieses kleine Boutique-Hotel war genau das, was wir gesucht haben – ruhig, stilvoll und mit wunderschönem Wüstenflair. Die individuell designten Zimmer bieten einen tollen Blick auf den beleuchteten Pool, und die gesamte Anlage ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Besonders abends, wenn die Lichter angehen, entfaltet das Hotel eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Poolbereich mit Feuerstellen, einer Bar und gemütlichen Sitzgelegenheiten war unser absoluter Lieblingsplatz und bot einen tollen Blick auf die umliegenden Berge. Doch was uns am meisten beeindruckt hat, war der außergewöhnliche Service: Der Besitzer selbst nahm sich Zeit, um mit den Gästen zu sprechen, erkundigte sich nach unserem Aufenthalt und war dankbar für unser Feedback. Tagsüber ging er sogar persönlich durch die Anlage, um sicherzustellen, dass es allen gut geht – diese Aufmerksamkeit fand wir wirklich besonders.
Die Lage des Hotels ist ein weiteres Highlight. Viele tolle Restaurants und Cafés sind nur wenige Gehminuten entfernt, sodass wir unser Auto nicht bewegen mussten. Ein perfekter Ort, um in entspannter Atmosphäre das einzigartige Flair von Palm Springs zu genießen!
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (Oktober bis November). In diesen Monaten genießt man angenehme Temperaturen, die tagsüber warm, aber nicht zu heiß sind, und die Abende sind angenehm kühl. Diese Zeiten eignen sich perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen in den nahegelegenen Canyons oder einen entspannten Tag am Pool. Die Sommermonate können in Palm Springs sehr heiß werden, mit Temperaturen, die oft über 40°C steigen, weshalb der Frühling und Herbst die angenehmsten Jahreszeiten für einen Besuch sind.
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: Wir hätten gerne noch eine weitere Nacht drangehängt, um einen Ausflug zu den umliegenden Canyons zu machen – aber das lag auch daran, dass wir unsere zwei Tage in Palm Springs wirklich nur zum Entspannen genutzt haben. An sich sind zwei Nächte aus unserer Sicht vollkommen ausreichend, um das besondere Flair der Stadt zu genießen und zur Ruhe zu kommen.
Las Vegas
Lichtermeer, Extravaganz und Casion Rausch
Las Vegas – Wüstenmetropole der Superlative
Die Entfernung von Palm Springs nach Las Vegas beträgt etwa 4 bis 5 Stunden mit dem Auto, was es zu einem perfekten Ziel für eine aufregende Weiterreise durch die Wüste macht. Las Vegas – die schillernde Oase inmitten der Wüste – ist ein wahres Paradies für alle, die den Nervenkitzel suchen.
Schon bei der Ankunft am Flughafen spürt man die besondere Atmosphäre der Stadt: Leuchtende Lichter, die versprechen, dass hier alles möglich ist, und eine Energie, die einen sofort in ihren Bann zieht. Las Vegas ist bekannt für seine themenbasierten Hotels, die wie kleine Welten für sich selbst sind, sei es das antike Rom im Caesars Palace oder die glamouröse Architektur des Venetian. Die Skyline der Stadt, mit ihren gigantischen, bunten Neonlichtern, ist ein wahres Spektakel, das die Nacht zum Leben erweckt. Die Spielerstimmung zieht sich durch die ganze Stadt – in den riesigen Kasinos, in denen das Glück oder der Nervenkitzel nie fern ist, und in den zahlreichen Shows, die unaufhörlich geboten werden.
Must – Dos:
- Venetian Hotel und Canal-Landschaft schlendern – Tauche ein in die märchenhafte Atmosphäre des Venetian, hier kannst du durch die nachgebildeten Kanäle von Venedig eine Gondelfahrt buchen.
- Bar im Cosmopolitan besuchen – Die atemberaubende Aussicht und die exklusive Atmosphäre machen die The Chandelier Bar im Cosmopolitan zu einem perfekten Spot für einen Cocktail.
- Bellagio Show und Hotel ansehen – Die berühmte Wassershow am Bellagio ist ein absolutes Muss. Das Hotel selbst beeindruckt mit Luxus und Eleganz.
- Blick in die umliegenden Themenhotels werfen – Jedes Hotel in Las Vegas hat seinen eigenen einzigartigen Charme. Schaut euch die beeindruckenden Gebäude und Themenwelten wie das Paris Hotel oder das Luxor an.
- Spieleabend einplanen mit Roulette für die Stimmung – Las Vegas ohne ein bisschen Glücksspiel? Unvorstellbar! Planen Sie einen Abend mit Roulette oder anderen Casino-Klassikern ein.
- Show ansehen – Las Vegas bietet eine Vielzahl an exklusiven Spas und großartigen Shows. Genieße den Luxus und lass dich von den fantastischen Darbietungen verzaubern.
- Fremont Street Experience – Besuche das historische Las Vegas und erlebe die beeindruckende Lichtshow auf der Fremont Street. Hier kannst du das ursprüngliche Vegas-Flair spüren.
Welcome to Route 66
Venedig von Las Vegas
Roys Cafe Motel
Hello Paris
Chandelier Bar, Cosmopolitan Hotel
Geheimtipps:
- Valley of Fire Tagesausflug – Etwa eine Stunde von Las Vegas entfernt liegt der Valley of Fire State Park. Die roten Felsen und beeindruckenden Landschaften sind absolut sehenswert und bieten tolle Wandermöglichkeiten.
- Route 66 – Roys Cafe Motel: Auf dem Weg von Palm Springs solltet ihr das ikonische Filmset nicht verpassen und das Route 66 Sign mitnehmen.
- Upgrade immer ziemlich kostengünstig möglich – In vielen Hotels lassen sich Zimmer-upgrades oft für einen relativ kleinen Aufpreis buchen. Wir haben es vorher schon gebucht, um das beste Zimmer zu bekommen und waren begeistert.
- Das alte Las Vegas besuchen – Schaut euch das alte Las Vegas an und lasst euch von der Nostalgie und dem klassischen Charme von Orten wie dem Golden Nugget und der Fremont Street verzaubern.
- Die Neon Boneyard besuchen – Hier könnt ihr die berühmten, alten Neon-Schilder von Las Vegas bewundern. Ein echter Geheimtipp für alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.
- Vorher Geld abheben: Die Gebühren in den Casinos waren super teuer, deswegen wurden wir empfehlen woanders vorher Bargeld abzuheben.
Reiseplanung:
- Beste Reisezeit – März bis Mai sowie von September bis November, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Stadt nicht von Touristen überflutet wird.
- Aufenthaltsdauer – Zwei Nächte sind aus unserer Sicht ideal, um die Highlights von Las Vegas zu erleben. Wer etwas mehr Zeit hat, kann natürlich auch eine dritte Nacht einplanen, um noch Shows und Aktivitäten einzuplanen. Besonders falls du Valley of Fire besuchen möchtest.
- Unterkunft – Wenn du auf dem Strip übernachten möchtest, plane deinen Aufenthalt möglichst unter der Woche, da sich die Preise am Wochenende verdreifachen. Wir selbst haben im Palace, dem Partnerhotel vom Venetian, geschlafen und waren absolut begeistert. Das Hotel war perfekt gelegen, um die aufregende Stadt zu erleben, und der Komfort war unglaublich.
Death Valley National Park
Wie von einer anderen Welt
Death Valley National Park – Unvergleichbar, surreal und unheimliche Weiten
Highlights
- Badwater Basin: Ist der tiefste Punkt Nordamerikas, eine endlose Salzlandschaft, die in der Sonne glitzert – eine surreale weite Aussicht
- Mesquite Flat Sand Dunes: Diese beeindruckenden Dünen bieten eine klassische Wüstenlandschaft und sind besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ein magischer Ort.
- Dante’s View: Ein hochgelegener Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick über das Tal und zeigt, wie gigantisch diese Landschaft wirklich ist.
- Artist’s Palette: Überrascht mit seinen leuchtenden Farben – eine natürliche Leinwand aus Mineralien.
- Ubehebe Crater: Beeindruckt mit seiner gewaltigen Größe und erinnert an die vulkanische Vergangenheit des Parks.
- Zebriskie Point: Ein ikonischer Aussichtspunkt mit spektakulären Panoramen über die zerklüfteten Wüstenlandschaften und die charakteristischen gelben und orangefarbenen Felsen.
Es ist ein Park der Gegensätze – mal rau und dramatisch, mal still und friedlich. Er ist definitiv unterschätzt und absolut einen Besuch wert. Wir waren total überrascht von der Vielseitigkeit des Parks. Er hat wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten – von weiten Salzebenen über hohe Sanddünen bis hin zu beeindruckenden Felslandschaften. Einige der Highlights liegen relativ nah beieinander, was es einfach macht, verschiedene Eindrücke in kurzer Zeit zu sammeln. Doch die Mesquite Flat Sand Dunes sind etwas abgelegener und erfordern ein bisschen mehr Zeit und Mühe, um die beeindruckende, unberührte Wüstenlandschaft in vollen Zügen zu genießen.
Artist Palette
Biscuit Basin
Zebriske Point
Mesquite Sandflat Dunes
Geheimtipps
- Übernachtung im Park: Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du unbedingt eine Nacht im Park in einem AirBnB einplanen, um die besondere Atmosphäre der Wüste wirklich zu erleben. Leider konnten wir das nicht umsetzen, aber wir haben von anderen Reisenden gehört, dass es ein einmaliges Erlebnis ist, inmitten der Stille und Weite zu schlafen.
- Sonnenaufgang an der Artist Palette: Ein absolutes Muss ist der Sonnenaufgang an der Artist Palette. Die Farben der Felsen sind in den frühen Morgenstunden viel intensiver und lebendiger als am Nachmittag, was einen ganz besonderen Zauber ausmacht. Es lohnt sich, früh aufzustehen und die friedliche Stimmung zu genießen, bevor der Park von den Tagestouristen überflutet wird.
- Genügend Wasser einpacken: Besonders im Sommer kann die Hitze im Death Valley extrem sein. Es ist absolut wichtig, immer ausreichend Wasser dabei zu haben, auch wenn man nur kurze Wanderungen plant. Die Temperaturen können hier schnell auf 40 Grad steigen, und eine Dehydrierung kann sehr schnell passieren.
Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Frühling (März bis Mai) oder Herbst (Oktober bis November), wenn die Temperaturen erträglicher sind und die Landschaft in ihrem vollen Glanz erstrahlt. Im Sommer können die Temperaturen extrem hoch steigen, was es unangenehm und sogar gefährlich macht, länger im Park zu bleiben.
- Empholende Aufenthaltsdauer: Für deinen Aufenthalt empfehlen wir, mindestens eine Nacht einzuplanen, um die faszinierende Landschaft richtig zu genießen und auch den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang an besonderen Orten wie der Artist Palette oder den Mesquite Dunes zu erleben.
- Unterkunft: Wenn du es einrichten kannst, wäre eine Nacht im Park in einem AirBnB eine fantastische Möglichkeit, die ruhige, einsame Atmosphäre der Wüste zu erleben. Wir hatten ursprünglich ein AirBnB in der Nähe gebucht, aber aufgrund der Logistik haben wir uns letztlich für eine Unterkunft im nahegelegenen Ort Pahrump auf dem Rückweg nach Las Vegas entschieden.
Pahrump ist eine praktische Option, wenn du nicht im Park selbst übernachten möchtest. Wir haben dort im Best Western Pahrump Oasis übernachtet, was wir wirklich empfehlen können. Das Hotel ist ruhig, sauber und bietet eine gute Anbindung an den Park.
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